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Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) ist eine junge gemeinnützige Organisation, die sich mit strategisch geplanten, geführten und kommunizierten juristischen Verfahren für Grund- und Menschenrechte einsetzt. Für unser Büro in Berlin suchen wir:

Fellow (m/w/d) für Advocacy- und Policy-Arbeit

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) ist eine spendenfinanzierte Organisation, die Grund- und Menschenrechte mit juristischen Mitteln verteidigt. Der Verein fördert Demokratie und Zivilgesellschaft, schützt vor unverhältnismäßiger Überwachung sowie digitaler Durchleuchtung und setzt sich für gleiche Rechte und die soziale Teilhabe aller Menschen ein. Dazu führt die GFF strategische Gerichtsverfahren, geht mit Verfassungsbeschwerden gegen grundrechtswidrige Gesetze vor und bringt sich mit ihrer juristischen Expertise in gesellschaftliche Debatten ein. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin wurde 2015 gegründet und finanziert sich vor allem durch Einzelspenden und die Beiträge seiner Fördermitglieder.

Für unser Büro in Berlin-Mitte suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Fellow (m/w/d) für Advocacy- und Policy-Arbeit

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 30.06.2025. Der Stellenumfang beträgt je nach Wunsch 60 bis 80 Prozent (24 bis 32 Wochenstunden).

Das bewirken Sie bei uns:

Sie übernehmen in Abstimmung und gemeinsam mit Ihren Kolleg*innen im Policy-Team Verantwortung für eine professionelle und nachhaltige Arbeit an Vorhaben zur Stärkung der Grund- und Menschenrechte.

Im Einzelnen bedeutet das:

  • Identifikation von politischen Entscheidungsträger*innen, Analyse von politischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Arbeit der GFF,
  • Durchführung umfassender Recherchearbeiten zu relevanten Themen u.a. zur Vorbereitung von Stellungnahmen, Briefen und anderen Dokumenten zur Vorlage bei politischen Entscheidungsträger*innen,
  • Teilnahme an Austauschen mit Abgeordneten, Behörden, NGOs und anderen politischen Entscheidungsträger*innen,
  • Unterstützung der anderen Teammitglieder bei der Vermittlung grund- und menschenrechtlicher Anliegen auf Bundes- und Landesebene insbesondere im Bereich Digitaler Gewaltschutz und Rechtssicherheit gegen Hass im Netz.

Ihr Profil:

Diese Ausschreibung richtet sich insbesondere an Menschen ohne beziehungsweise mit ersten Berufserfahrungen, beispielsweise nach ihrem ersten juristischen Staatsexamen oder Bachelor-Abschluss im Bereich Politikwissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang. Tatsächliche Erfahrungen und Fertigkeiten sind uns dabei wichtiger als der formelle Abschluss.

Von Vorteil sind:

  • Erste Berufserfahrungen in Form von Praktika oder Studierendenjobs im politischen Umfeld, etwa im Bundestag, im Bundesrat, in Ministerien, bei Verbänden, Politikberatung oder bei einer NGO,
  • erste Kenntnisse über politische Prozesse sowie in der Bewertung politischer Forderungen,
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ansprechend und gleichzeitig detailgenau aufzubereiten und wiederzugeben,
  • Erfahrungen auf einem der Gebiete, Demokratie-, Digital-, Antidiskriminierungspolitik oder sozialer Teilhabe und insbesondere zum Digitalen Gewaltschutz.

Außerdem bringen Sie mit:

  • politisches Interesse für Demokratie und Menschenrechte – Sie können die Mission der GFF authentisch und überzeugend vertreten.

Vielleicht erfüllen Sie noch nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögern Sie nicht, sich trotzdem zu bewerben.

Freuen Sie sich auf:

  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld und barrierearmes Büro: Heimarbeit und flexible Arbeitszeiten sind nach Absprache möglich.
  • Ein transparentes Gehaltssystem in Anlehnung an den TVÖD Bund: Die Stelle wird in Entgeltgruppe 9b/1 (3650,- Arbeitnehmerbrutto pro Monat bei Vollzeit) eingruppiert.
  • 30 Urlaubstage, Jobticket, Zuschuss zur beruflichen Altersvorsorge.
  • Alle Überstunden werden erfasst und in Freizeitausgleich umgewandelt.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Falls bei Ihnen Fragen offengeblieben sind, laden wir Sie herzlich zu einem „Ask us anything“-Call am 4. Juli von 12 bis 12.30 Uhr ein. Anmeldungen nehmen wir per Mail an bewerbung (at) freiheitsrechte.org entgegen.
  • Wir laden die Bewerber*innen, deren „Papierform“ uns besonders überzeugt, dazu ein, am 15. Juli in einem selbst gewählten Zeitfenster von zwei Stunden eine Arbeitsprobe aus dem Alltag der GFF zu erstellen.
  • Danach laden wir geeignete Kandidat*innen zu einem persönlichen Gespräch ein, das vermutlich am 22. Juli 2024 in Berlin oder virtuell stattfinden wird. Bitte teilen Sie uns frühzeitig mit, wenn diese Termingestaltung für Sie ein Problem darstellen würde.

Selbstverständlich informieren wir alle Bewerber*innen laufend über den Stand des Bewerbungsverfahrens.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für eine Tätigkeit bei der GFF interessieren! Bitte senden Sie uns zur Bewerbung:

  • Ein Anschreiben,
  • einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf (ohne Foto und Angaben zum Geburtsort),
  • relevante Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse.

In Ihrem Anschreiben nennen Sie uns bitte:

  • Ihre Vorstellungen für die Arbeitszeit,
  • mindestens ein zweitündiges Zeitfenster am 15. Juli 2024 für die Arbeitsprobe,
  • etwaige Nebentätigkeiten, die Sie neben der Arbeit bei der GFF beibehalten möchten.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Im Sinne eines Nachteilsausgleichs werden Menschen mit Behinderungen (nach Definition des SGB IX) bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie diesen den Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen können und möchten. In diesem Fall schreiben Sie uns bitte den Grad Ihrer Behinderung bzw. ob Sie schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind.

Für etwaige Rückfragen schreiben Sie bitte an den die Leitung Büro und Personal der GFF, Anna Mattes (anna (at) freiheitsrechte.org).

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument (max. 8 MB) bis spätestens zum 8. Juli 2024, 12 Uhr mittags, an bewerbung (at) freiheitsrechte.org.

Wir legen Wert auf Datensicherheit und freuen uns daher besonders über PGP/GPG-verschlüsselte Bewerbungen. Unser öffentlicher Schlüssel hierfür lautet 0x9283CFF6, Fingerprint: 4062 0FCD A288 86B7 D2CF E4B7 05C9 2A41 9283 CFF6.


Rechtsreferendar*Innen Recht und Kommunikation

Freie Plätze ab: Januar 2025

Die GFF wurde 2015 mit Sitz in Berlin gegründet. Gemeinsam mit unseren über 4.000 Fördermitgliedern verteidigen wir die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln. Als gemeinnütziger Verein nutzen wir strategische Gerichtsverfahren und juristische Interventionen, um Demokratie und Zivilgesellschaft zu fördern, Überwachung und digitale Durchleuchtung zu begrenzen und für alle Menschen gleiche Rechte und soziale Teilhabe durchzusetzen.

Für unser Kommunikations-Team suchen wir ab sofort:

Rechtsreferendar*innen (m/w/d) in der Wahlstation mit dem Schwerpunkt Recht und Kommunikation

Das bieten wir:

  • Einblicke in die Arbeit einer Organisation mit Fokus auf Strategische Prozessführung (Unterstützung der Kommunikationsarbeit bei Verfahren; Einblicke in Legal-, Policy- und Verwaltungsarbeit)
  • EUR 350/Monat Aufwandsentschädigung
  • 1 Studientag/Woche
  • Aktenvortragssimulation
  • Mobiles Arbeiten, flache Hierarchien, barrierearme sowie hundefreundliche Büros
  • Teilnahme an mündlichen Verhandlungen, Veranstaltungen und Konferenzen
  • Kontakt zu spannenden Journalist*innen, Rechtsanwält*innen und Partnerorganisationen

Das sind die Aufgaben:

Die GFF will mit strategischen Verfahren auch das öffentliche Bewusstsein für Grundrechte und Missstände schärfen. Dafür wollen wir die notwendige Brücke zwischen Jura und Grundrechten und der breiten Öffentlichkeit schlagen. Um die Arbeit der GFF zu kommunizieren, müssen wir komplexe juristische Sachverhalte für verschiedene Zielgruppen verständlich und korrekt aufbereiten:

  • Unterstützung bei der Kommunikationsarbeit, beispielsweise beim Verfassen von Pressemitteilungen, Blogbeiträgen, Fallseiten und Beiträgen in sozialen Medien
  • Unterstützung bei der Erarbeitung von Kommunikationsstrategien für einzelne Verfahren und Projekte
  • Unterstützung bei der Begleitung und Kommunikation zu Prozesstagen
  • Unterstützung bei Recherchen, u.a. für den Podcast #Grundgesetzlich
  • Vorbereitung der Kommunikation mit Partnerorganisationen, (möglichen) Beschwerdeführer*innen und Kläger*innen, Politik und Presse sowie Begleitung von Terminen
  • Unterstützung der Verwaltungsarbeit, beispielsweise durch die Präsenz bei Tagungen und Kongressen
  • Teilnahme an organisationsinternen Besprechungen

Das wünschen wir uns:

  • überdurchschnittliche juristische Fähigkeiten
  • sehr ausgeprägte Textsicherheit und Kommunikationsstärke, im besten Fall Erfahrung mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Eigeninitiative, Kreativität und zuverlässiges, verantwortungsbewusstes sowie eigenständiges Arbeiten
  • zivilgesellschaftliches und politisches Engagement
  • Diversitätskompetenz

Vielleicht erfüllen Sie nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögern Sie nicht, sich trotzdem zu bewerben.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:


Freie Plätze ab: Oktober 2024

Bewerbungsfrist: 15. September 2024

Die GFF wurde 2015 mit Sitz in Berlin gegründet. Gemeinsam mit unseren über 4.000 Fördermitgliedern verteidigen wir die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln. Als gemeinnütziger Verein nutzen wir strategische Gerichtsverfahren und juristische Interventionen, um Demokratie und Zivilgesellschaft zu fördern, Überwachung und digitale Durchleuchtung zu begrenzen und für alle Menschen gleiche Rechte und soziale Teilhabe durchzusetzen.

Für unser Legal-Team suchen wir ab Oktober 2024:

Rechtsreferendar*innen (m/w/d) in der Wahl- oder Rechtsanwält*innenstation

Das bieten wir:

  • Einblicke in die Arbeit einer Organisation mit Fokus auf Strategische Prozessführung (Unterstützung bei Verfahren; Erforschung von möglichen neuen Fällen; Einblicke in Kommunikations-, Policy- und Verwaltungsarbeit)
  • EUR 350/Monat Aufwandsentschädigung
  • 1 Studientag/Woche
  • Aktenvortragssimulation
  • Mobiles Arbeiten, flache Hierarchien, barrierearme sowie hundefreundliche Büros
  • Teilnahme an mündlichen Verhandlungen, Veranstaltungen und Konferenzen
  • Kontakt zu spannenden Rechtsanwält*innen und Partnerorganisationen

Das sind die Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Erarbeitung oder Kommentierung von juristischen Schriftsätzen
  • Erstellung von Memos zu Rechtsfragen in laufenden Verfahren und möglichen zukünftigen Projekten sowie Hintergrundrecherchen
  • Vorbereitung der Kommunikation mit Partnerorganisationen, (möglichen) Beschwerdeführer*innen und Kläger*innen, Politik und Presse sowie Begleitung zu Terminen
  • Unterstützung bei der Kommunikationsarbeit, beispielsweise beim Verfassen von Pressemitteilungen und Beiträgen in sozialen Medien
  • Unterstützung der Policy-Arbeit, beispielsweise durch juristische Recherche und Begleitung von Treffen mit politischen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen
  • Unterstützung der Verwaltungsarbeit, beispielsweise durch die Präsenz bei Tagungen und Kongressen
  • Teilnahme an organisationsinternen Besprechungen

Das wünschen wir uns:

Vielleicht erfüllen Sie nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögern Sie nicht, sich trotzdem zu bewerben.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Bitte beachten Sie vor Ihrer Bewerbung die Praktischen Tipps zur Bewerbung, unsere Hinweise zu Diskriminierungserfahrung und Diversitätskompetenz sowie zu unserem Verständnis von überdurchschnittlichen juristischen Fähigkeiten.
  • Ausgewählte Bewerber*innen laden wir zu einem digitalen Bewerbungsgespräch ein.
  • Aufgrund der Ausbildungsordnungen der Länder ist nur möglich, einen Teil der Rechtsanwält*innenstation (3 Monate) bei der GFF zu absolvieren! Bei Bedarf können wir bei der Suche nach einer zweiten Station unterstützen.

Praktikant*Innen Fundraising und Kommunikation

Freie Plätze ab: November 2024

Sie studieren Journalismus, Kommunikations- oder Sozialwissenschaften oder ein verwandtes Fach gegen Ende des Studiums? Sie haben bereits solide Kenntnisse im Bereich Marketing, Fundraising, Pressearbeit oder Online-Kommunikation/Social Media? Sie interessieren sich besonders für Grund- und Menschenrechte? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung um ein Praktikum bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte. In einem kompetenten, diversen und sehr motivierten Team arbeiten Sie bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit und unterstützen unsere Kommunikation sowie das Fundraising. Wir können Ihnen eine Praktikums-Entschädigung von 538 Euro zahlen, außerdem stellen wir Ihnen das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin. Bitte beachten Sie, dass ein Praktikum bei der GFF aufgrund unseres speziellen Arbeitsgebiets mindestens drei Monate dauern sollte – kürzere Praktika oder Praktika für Schüler*Innen können wir leider nicht anbieten.

Freie Plätze ab: Dezember 2025

Bewerbungsfrist: 15. September 2024

Sie studieren Rechtswissenschaften oder ein verwandtes Fach und haben das erste Staatsexamen noch nicht absolviert? Sie haben bereits solide Kenntnisse der deutschen Grundrechtsdogmatik und des Europarechts? Sie interessieren sich besonders für Grund- und Menschenrechte? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung um ein Praktikum bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte. In einem jungen, diversen und sehr motivierten Team arbeiten Sie von Anfang an in der strategischen Prozessführung für Freiheitsrechte mit. Wir können Ihnen eine Praktikums-Entschädigung von 538 Euro zahlen, außerdem stellen wir Ihnen eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin. Bitte beachten Sie, dass ein Praktikum bei der GFF aufgrund unseres speziellen Arbeitsgebiets mindestens zwei Monate dauern sollte – kürzere Praktika oder Praktika für Schüler*Innen können wir leider nicht anbieten.

Warum "Überdurchschnittliche juristische Fähigkeiten"?

Überdurchschnittliche juristische Fähigkeiten sind für eine Mitarbeit bei uns wichtig, weil wir oft mit Fragestellungen konfrontiert sind, für deren Beantwortung wir nicht nur bisherige Rechtsprechung und Literatur auswerten und nutzen, sondern kreative neue rechtliche Lösungen suchen müssen. Diese Fähigkeiten können Sie durch entsprechende Noten, aber auch anderweitig nachweisen (z.B. Arbeitsproben, Zeugnisse). In Zweifelsfällen fragen Sie hierzu gerne nach.

Diskriminierungserfahrung und Diversitätskompetenz

Wir berücksichtigen bei der Auswahl die Diskriminierungserfahrungen und Diversitätskompetenzen von Bewerber*innen.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Wir legen besonderen Wert darauf, Menschen mit diesen Perspektiven und Erfahrungen einzustellen, um möglichst unterschiedliche Blickwinkel in internen Debatten und Entscheidungen zu berücksichtigen.

Zudem möchten wir bei der GFF ein diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld fördern und begrüßen Bewerber*innen mit Diversitätskompetenzen und -fachkenntnissen.

Sie müssen in Ihrer Bewerbung nicht offenlegen, von welchen Formen von Diskriminierung Sie betroffen sind. Es ist ausreichend, wenn aus Ihrem Motivationsschreiben hervorgeht, dass Sie Diskriminierung erfahren (haben).

Diese Angaben sind selbstverständlich freiwillig.

In die Auswahlentscheidung fließen außerdem Ihre fachliche Eignung, Ihr zivilgesellschaftliches und politisches Engagement sowie Ihre Motivation ein.

Im Sinne eines Nachteilsausgleichs werden Menschen mit Behinderungen (nach Definition des SGB IX) bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie diesen den Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen können und möchten. In diesem Fall schreiben Sie uns bitte den Grad Ihrer Behinderung bzw. ob Sie schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind.

Praktische Tipps Referendariat / Praktika

Die GFF ist eine junge Organisation, die sehr dynamisch wächst. Wir freuen uns laufend über Bewerbungen von Referendar*innen und Praktikant*innen. Aber auch wenn Sie schon erste berufliche Erfahrungen gesammelt haben, freuen wir uns, von Ihnen zu hören.

Bitte machen Sie in Ihrer Bewerbung deutlich, warum Sie sich mit dem Ziel der GFF identifizieren, mit juristischen Mitteln für Grund- und Menschenrechte zu kämpfen, und wie Sie mit Ihren besonderen Fähigkeiten und Erfahrungen zu unserem Erfolg beitragen können.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen unbedingt in einem PDF-Dokument an bewerbung (at) freiheitsrechte.org. Die Dateigröße sollte 6 MB nicht überschreiten.

Folgendes benötigen wir von Ihnen:

  • Motivationsschreiben (1 Seite)
  • Lebenslauf ohne Foto
  • Examenszeugnisse, soweit vorhanden
  • Zeugnisse über Praktika, soweit vorhanden
  • Angabe der Zeiträume, in denen Sie verfügbar wären
  • Angabe der gewünschten Dauer Ihrer Station bzw. Ihres Praktikums
  • Freiwillige Angabe zu Diskriminierungserfahrungen und Diversitätskompetenz
  • falls Sie einen Laptop mitbringen können: Angabe des Betriebssystems

Teilen Sie uns gerne auch mit, falls Sie besondere Bedürfnisse haben (Pflegeaufgaben, Kinder, Nebenjobs, Todesfälle, Einschränkungen / Behinderungen, Allergien, etc.), damit wir darauf entsprechend Rücksicht nehmen können.

Wir legen Wert auf Datensicherheit und freuen uns daher besonders über PGP/GPG-verschlüsselte Bewerbungen. Unser öffentlicher Schlüssel für Bewerbungen lautet 0x9283CFF6, Fingerprint: 4062 0FCD A288 86B7 D2CF E4B7 05C9 2A41 9283 CFF6. Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihren öffentlichen Schlüssel an die Mail anhängen.

Am besten klappt die Email-Verschlüsselung, wenn Sie sich das Email-Programm Thunderbird mit dem Plugin Enigmail installieren. Beides ist kostenlos und Open Source.

Mehr Informationen zur GFF als Arbeitgeberin finden Sie auch auf unserem LTO-Profil und in einem anonymen Erfahrungsbericht auf JurInsight.

Ansprechperson

Anna Mattes

Anna Livia Mattes

Leiterin Büro und Personal

+49 30 549 08 10 – 0
Bewerbung (at) freiheitsrechte.org
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